Für viele Marken konzentrieren November und Dezember bis zu ein Drittel des Jahresumsatzes. Das sind auch die Wochen, in denen alles knallen kann: Out-of-Stock, Verzögerungen, überlasteter Kundenservice. Peak season erleidet man nicht — man bereitet sie vor.
September: planen
Erstellen Sie drei Volumenszenarien (vorsichtig, wahrscheinlich, ambitioniert) aus Historie und geplanten Aktionen. Diese Szenarien dimensionieren alles Weitere: Bestand, Teams, Transport.
Oktober: Bestand absichern
November-Nachbestellungen kommen zu spät. Bestseller müssen Ende Oktober im Lager sein — mit engeren Alert-Schwellen. Jetzt auch Verpackungen für Sonderangebote, Sets und Kits testen.
November: ausführen
Im Peak zählt jede Stunde: verstärkte Carrier-Abholungen, dimensionierte Kommissionierungsteams, Echtzeit-Anomalie-Tracking. Ihre Rolle: verkaufen. Die Logistik: mitziehen — ohne Cut-off zu verschlechtern.
Januar: Retouren absorbieren
Der Verkaufs-Peak wird zum Retouren-Peak. Schnelle Bearbeitung bringt Produkte während der Sales zurück in den Verkauf — statt sie bis Februar in Behältern schlafen zu lassen.
Der einfache Test: Fragen Sie Ihre Logistik (intern oder extern) nach einem schriftlichen Peak-Season-Plan. Existiert er im September noch nicht, wissen Sie, was zu tun ist.
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